Liebe Angst

Regie: Sandra Prechtel

  • Regie:

    Sandra Prechtel
  • Drehbuch:

    Sandra Prechtel und Kim Seligsohn
  • Kategorie:

    Dokumentarfilm
  • Jahr:

    2021
  • Status:

    In Entwicklung
  • Ko-Produktion:

    IT WORKS! Medien GmbH

Synopsis

Kim und Lore sind ein Geschenk. Sie zu begleiten bedeutet, sich selbst zu vergewissern, woher man kommt.

Kim, Tom, Lore. Drei Wege, mit der Monstrosität unserer Geschichte fertig zu werden. Lore, die überlebt hat, indem sie sich nicht erinnert. Tom, den die Last der Geschichte das Leben gekostet hat. Kim, die sich der Erinnerung stellt. Sie durchleidet. Daraus ihre Kraft zieht. Das Leben in allen seinen Dimensionen begreift.

Liebe Angst, bleib bei mir, hat eine Stimme eines Nachts zu Lore gesagt. „Es war kein Traum“, sagt Lore. „Ich habe diesen Satz gehört. Und er hat mich gerettet.“ Für Lore ist die Angst etwas, was sie zumindest fühlen kann. Dahinter fängt die Leere an, das Nichts, der Tod. Die Angst ist ein Instinkt, der uns überleben lässt. Sie spiegelt uns, wie zerbrechlich, sterblich, abhängig wir sind. Und sie verweist auf einen Verlust, auf einen Mangel, eine Verletzung. Die Kluft des Unvergleichbaren zwischen Kim und mir bleibt. Aber durch Kim komme ich an eine Dimension der Zerstörung heran, die in unsere Gegenwart hineinwirkt. An die „Wandersplitter“, um das Bild des Filmregisseurs Thomas Harlan zu benutzen. Die durch Verletzung in unseren Körper geraten sind. Schwer zu orten sind. Uns beunruhigen. Und sich zielstrebig auf unser Herz zu bewegen.

LIEBE ANGST zeigt, mit welchen Ängsten, Zwängen und Suchbewegungen unsere und auch kommende Generationen zu tun haben. Wie wir mit ihnen umgehen können. Und welche Kraft es uns gibt, welcher Raum sich öffnet, wenn wir uns ihnen stellen.